Eugenia-Sarto

Der Anfang der Revolution gegen die Lehre der katholischen Kirche.

Es gab schon lange die geheimen Antikatholiken, jetzt, beim Konzil wagten Sie sich an die Öffentlichkeit und hatten die Hilfe von Medien. Johannes XXIII. ließ Dokumente erstellen, die das Konzil vorbereiten sollten. Diese Dokumente wurden von den revolutionären Kräfte bei Konzilsbeginn einfach beseitigt. Hier ein Auszug , aufgefunden von Roberto de Mattei. In seinem Buch "Das zweite Vatikanische Konzil" veröffentlichte er einige Texte.

Kernpassagen des ursprünglichen Disziplinentwurfs (Schema Ciriaci)
1. Die Trennung von der Welt:
Der Kleriker darf nicht vergessen, dass er durch seine Weihe aus der Welt herausgehoben wurde. Er soll sich davor hüten, den Geist der Welt anzunehmen. Dies zeigt sich in der steten Verpflichtung zum Tragen der kirchlichen Kleidung (Soutane), die ein öffentliches Zeugnis für seine Weihe an Gott ist. Die Unterlassung der geistlichen Tracht wird als Verletzung der Disziplin betrachtet.
2. Die priesterliche Keuschheit und der Zölibat:
Das Dokument bekräftigt, dass der Zölibat kein bloßes Gesetz ist, sondern eine totale Ganzhingabe. Es warnt eindringlich davor, dass die "modernen psychologischen Theorien" den Zölibat untergraben könnten. Es fordert Priester auf, den Umgang mit Frauen streng auf das notwendige Maß zu beschränken und die traditionellen Ascetica (Fasten, Gebet, Selbstbeherrschung) zu pflegen.
3. Gehorsam gegenüber der Hierarchie:
Der Priester ist kein freier Mitarbeiter, sondern ein Werkzeug seines Bischofs. Das Schema verurteilt jede Form von "Demokratisierung" innerhalb der Kirche. Der Gehorsam muss demütig und ohne Murren geleistet werden, wie es der heiligen Tradition entspricht.
4. Verbot weltlicher Beschäftigungen:
Es wird ausdrücklich untersagt, dass Priester Berufe ergreifen, die dem geistlichen Stand fremd sind (z. B. politische Ämter, rein weltliche Geschäfte oder Berufe, die sie in eine Abhängigkeit von weltlichen Arbeitgebern bringen – eine klare Absage an die Bewegung der "Arbeiterpriester").
Kommentar:

Warum dieser Text "unter den Tisch fiel"
Roberto de Mattei beschreibt in seinem Buch, dass dieser Text von den progressiven Kräften (wie den Kardinälen Liénart und Frings) als "zu legalistisch", "unzeitgemäß" und "vorkonziliar" abgelehnt wurde.
Man warf dem Entwurf vor:
Dass er nur Verbote und keine positiven spirituellen Impulse enthalte.
Dass er die moderne Welt nur als Gefahr und nicht als Ort der Mission sehe.

In der Folge wurde dieser Entwurf in den Papierkorb geworfen und durch Texte ersetzt, die mehr auf den "Dialog mit der Welt" setzten. De Mattei sieht darin den Moment, in dem die Disziplinlosigkeit (die nachkonziliare Krise) ihren Anfang nahm.
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