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Exkommunikation der FSSPX könnte ungültig sein - Bischof Schneider

Eine Exkommunikation der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) könnte ungültig sein, sagte Bischof Athanasius Schneider laut Michael Haynes auf X.com.
"Ich denke, dass die Exkommunikation, wenn sie angewandt würde, in gewisser Weise ungültig wäre, weil es keine Absicht gibt, einen schismatischen Akt auf Seiten der Gesellschaft Pius X. zu begehen, und man kann nicht bestraft werden, wenn man nicht die Absicht hat, dies zu tun, gemäß dem Kirchenrecht."
AI-Übersetzung

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Ein Woelkchen

Sie werden die Mutter-Gottes dazu benutzen um …

Sunamis 49

Bulle des hl. Papstes Pius V. zur Einführung des Röm. Messbuches
Bischof Pius, Diener der Diener Gottes zum ewigen Gedächtnis
Seit Unserer Berufung zum höchsten Apostolischen Amt richten wir gern Unseren Sinn, Unsere Kräfte und alle Unsere Überlegungen auf die Reinerhaltung des Kirchlichen Kultes und bemühen Uns, das dazu Nötige in die Wege zu leiten und mit Gottes Beistand mit allem Eifer wirksam zu machen.
Nun hatten Wir gemäß den Beschlüssen des Heiligen Konzils von Trient über die Herausgabe und dio Verbesserung der Heiligen Bücher, nämlich des Katechismus, des Missales und des Breviers zu verfügen. Nachdem mit Gottes Zustimmung der Katechismus zur Belehrung des Volkes herausgegeben und das Brevier zum schuldigen Gotteslob verbessert worden war, mußten Wir Uns, damit dem Brevier das Missale gebührend entspreche (da es sich gar sehr geziemt, daß in der Kirche Gott auf einheitliche Art gelobt und die Messe auf einheitliche Art gefeiert werde), der noch verbliebenen Aufgabe zuwenden: das Missale selbst herauszugeben.
Wir hielten es darum für richtig, diese Bürde ausgesuchten Gelehrten zu übertragen. Nach sorgfältiger Untersuchung der alten Bücher Unserer Vatikanischen Bibliothek sowie anderer, von überall herbeigeholter, verbesserter und unverderbter Handschriften , ebenso auch der Überlegungen der Alten und der Schriften anerkannter Autoren, die Uns Aufzeichnungen über die heilige Einrichtung der Riten hinterlassen haben, stellten diese gelehrten Männer das Missale nach Vorschrift und Ritus der Heiligen Väter wieder her.
Damit alle aus dieser Arbeit Nutzen zögen, haben Wir, nachdem Wir es geprüft und verbessert hatten, nach reiflicher Überlegung angeordnet, daß es möglichst bald in Rom gedruckt und herausgegeben werde.
Die Priester im besonderen sollen daraus erkennen, welche Gebete sie von jetzt an bei der Meßfeier verwenden und welche Riten und Zeremonien sie dabei einhalten müssen. Damit aber alle das von der Heiligen Römischen Kirche, der Mutter und Lehrerin der übrigen Kirchen, Überlieferte überall erfassen und beachten, setzen Wir durch diese Unsere ewig gültige Konstitution unter Androhung Unseres Unwillens als Strafe fest und ordnen an: fürderhin soll in allen kommenden Zeiten auf dem christlichen Erdkreis in allen Patriarchalkirchen, Kathedralen, Kollegiaten und Pfarreien, in allen weltlichen, klösterlichen - welchen Ordens und welcher Regel sie auch seien, ob Männer- oder Frauenklöster - in allen militärischen und ungebundenen Kirchen oder Kapellen, in denen die Messe des Konvents laut mit Chor oder still nach dem Ritus der Römischen Kirche gefeiert zu werden pflegt oder gefeiert werden sollte, nicht anders als nach dem von Uns herausgegebenen Missale gesungen oder gelesen werden, auch wenn diese Kirchen irgendwelche Ausnahmen genießen, durch ein Induit des Apostolischen Stuhles, durch Gewohnheitsrecht oder Privileg, ja durch Eid oder Apostolische Bestätigung oder irgendwelche andere Besonderheiten bevorzugt sind - außer wenn sie gleich von ihrer vom Apostolischen Stuhl gutgeheißenen Errichtung an oder aus Tradition bei der Meßfeier einen mindestens zweihundertjährigen Ritus in eben diesen Kirchen ohne Unterbrechung eingehalten haben. Diesen letzteren nehmen Wir keineswegs das genannte Sonderrecht oder die Tradition bei der Meßfeier, doch gestatten Wir, falls das von Uns herausgegebene Missale mehr gefällt, daß die Messen mit Zustimmung des Bischofs oder Prälaten und des gesamten Kapitels, ungeachtet anderer Bestimmungen, nach Unserem Missale gefeiert werden.
Allen anderen genannten Kirchen jedoch benehmen Wir damit den Gebrauch ihrer Missalien, verwerfen sie von Grund auf und vollständig und setzen fest, daß diesem Unseren gerade herausgegebenen Missale niemals etwas hinzugefügt, weggenommen oder an ihm verändert werden dürfe.
Streng befehlen Wir jedem einzelnen Patriarchen und Verwalter der vorgenannten Kirchen, allen anderen Personen, gleich welchen Ranges sie auch seien, in der gebet_aufruf heiligen Gehorsams: sie sollen die bisher gewohnten Weisen und Riten (auch die aus noch so alten Meßbüchern) in Zukunft ganz und gar aufgeben, völlig verwerfen und die Messe nach Ritus, Weise und Norm Unseres Maßbuches singen und lesen, und sie sollen nicht wagen, bei der Meßfeier andere Zeremonien und Gebete als die in diesem Missale enthaltenen hiniuzufügen oder vorzulesen.
Und daß sie in allen Kirchen bei der gesungenen oder gelesenen Messe ohne Gewissensskrupel oder Furcht vor irgendwelchen Strafen, Urteilen und Rügen von nun an ausschließlich diesem Missale folgen, es unbefangen und rechtens zu gebrauchen imstande und ermächtigt sind, dazu geben Wir kraft Unserer Apostolischen Vollmacht für jetzt und für ewig Unsere Bewilligung und Erlaubnis.
Ebenso setzen Wir fest und erklären: Kein Vorsteher, Verwalter, Kanoniker, Kaplan oder anderer Weltpriester und kein Mönch gleich welchen Ordens darf angehalten werden, die Messe anders als wie von Uns festgesetzt zu feiern, noch darf er von irgendjemandem gezwungen und veranlaßt werden, dieses Missale zu verändern, noch kann das vorliegende Schreiben irgendwann je widerrufen oder modifiziert werden, sondern es bleibt für immer im vollen Umfang rechtskräftig bestehen.
Damit sind alle gegenteiligen früheren Bestimmungen, Apostolischen Konstitutionen und Ordinationen, alle allgemeinen oder besonderen Konstitutionen und Ordinationen von Provinzial- oder Synodalkonzilien, ebenso die Statuten und Gewohnheiten der oben erwähnten Kirchen, auch wenn ihr Brauch zwar durch eine sehr alte und ehrwürdige Vorschrift gestützt, aber nicht älter als zweihundert Jahre ist, außer Kraft gesetzt.
Von der Veröffentlichung dieser Unserer Konstitution und des Missales an sollen die Priester an der römischen Kurie angehalten werden, nach einem Monat, die diesseits der Alpen nach drei, die jenseits der Alpen nach sechs Monaten, oder sobald sie dieses Missale käuflich erwerben können, die Messe danach zu singen oder zu lesen.
Damit es überall auf der Erde unverderbt und von Fehlern und Irrtümern rein bewahrt werde, verbieten Wir kraft Apostolischer Vollmacht mit dem vorliegenden Schreiben allen Buchdruckern in Unserem (und von S. R. E. [Sanctae Romanae Ecclesiae mittelbaren und unmittelbaren Herrschaftsbereich bei Strafe des Bücherverlusts und von an die Apostolische Kammer zu zahlenden hundert Golddukaten, den anderen Buchdruckern aber in allen Teilen der Erde bei Strafe der Exkommunikation im weiten Sinne und anderen Strafen nach unserem Schiedsspruch: daß sie sich ohne Unsere, bzw. die ausdrücklich dazu erteilte Erlaubnis eines von Uns an dem betreffenden Ort zu bestellenden Apostolischen Kommissars nicht unterstehen sollen, zu drucken, zu verkaufen und überhaupt anzunehmen, außer wenn vorher durch eben diesen Kommissar eben diesem Buchdrucker volle Gewißheit gegeben worden ist, daß das Meßbuchexemplar, welches die Norm für den Druck weiterer Exemplare zu sein hat, mit dem in Rom im Erstdruck hergestellten Missale verglichen worden sei, mit ihm übereinstimme und in gar nichts abweiche.
In Anbetracht der Schwierigkeit, das vorliegende Schreiben an alle Orte des christlichen Erdkreises und gerade in der ersten Zeit zur Kenntnis aller zu bringen, schreiben Wir vor: Es soll in herkömmlicher Weise an den Türflügeln der Basilika des Apostelfürsten und der Apostolischen Kanzlei und an der Spitze des Campus Florae öffentlich angeschlagen werden; man soll auch den gedruckten Exemplaren dieses Schreibens, die von einem öffentlichen Notar handschriftlich unterzeichnet und mit dem Siegel eines kirchlichen Würdenträgers versehen sind, bei allen Völkern und an allen Orten geradewegs denselben unbezweifelten Glauben schenken, wie man ihn dem vorliegenden Schreiben schenken würde, wäre es sichtbar ausgestellt.
Überhaupt keinem Menschen also sei es erlaubt, dieses Blatt, auf dem Erlaubnis, Beschluß, Anordnung, Auftrag, Vorschrift, Bewilligung, Indult, Erklärung, Wille, Festsetzung und Verbot von Uns aufgezeichnet sind, zu verletzen oder ihm in unbesonnenem Wagnis zuwiderzuhandeln.
Wenn aber jemand sich herausnehmen sollte, dies anzutasten, so soll er wissen, daß er den Zorn des Allmächtigen Gottes und Seiner Heiligen Apostel Petrus und Paulus auf sich ziehen wird.
Gegeben zu Rom bei Sankt Peter im fünfzehnhundertsiebzigsten Jahre der Geburt des Herrn am 14. Juli im Fünften Jahre Unseres Pontifikats.

DrMartinBachmaier

Erzbischof Schneider verwechselt offenbar Exkommunikation mit Schisma, weil er argumentativ die Exkommunikation mit einem schismatischen Akt in Verbindung bringt.
Nun führt aber eine Exkommunikation ohnehin nicht zu einem Schisma. Dieses müsste formal durch Papst Leo erklärt werden, der die oberste Jurisdiktion hat.
Die Piusbruderschaft beruft sich auf den Notstand, der eine Bischofsweihe ohne päpstliche Genehmigung erlaubt. Von MagStrauss habe ich aber gehört, dass es für den Notstand objektive Kriterien gibt, die hier nicht erfüllt seien.
Eine eventuell gültige Exkommunikation betrifft aber ohnehin nur die zwei weihenden Beischöfe und die geweihten Bischöfe. Einem Normalo ist sie also völlig schnuppe.

Francesco 95

Notstand würde bedeuten, dass „die Pforten der Hölle die Kirche überwältigt haben und die Kirche nur noch in uns weiterbesteht". Solche elitäre Gedanken, findet man in gnostische Strömungen. Jeder hebt heute den Ansprucz die wahre Kirche zu sein: Don Minutella, Pius-Sedis, Palmerianische Kirche. Das wäre Häresie und Schisma latae sententiae, denn damit würde man die Indefektibilität, die kirchliche Hierarchie leugnen. Die Kirche ist nicht untergegangen; es gibt weiterhin Bischöfe und Kardinäle, die von Papst Benedikt XVI. geweiht und ernannt wurden.

Bethlehem 2014

"Es gibt weiterhin Bischöfe und Kardinäle...", die aber beheben eben den Notstand nicht, wie es ihre Pflicht wäre, sondern vergrößern ihn teils noch massiv!

Franz Xaver

Danke, Dr Martin, für die Bewegung meiner Lachmuskeln; blöd nur, dass Schisma einen strafbaren Tatbestand gegen die Einheit und die Exkommunikation eine Rechtsfolge, ein Strafmittel darstellt.

Warum ist das blöd?

Franz Xaver

Na, weil eine Bischofsweihe ohne päpstliche Genehmigung infolge Vorliegens eines Notstandes nicht zu einer erlaubten Weihe wird, sondern lediglich eine Straffreiheit bewirkt, also keine Exkommunikation nach sich zieht. Anders ausgedrückt: Ein Notstand ändert nichts an der Tatsache der Erfüllung des objektiven Tatbestandes eines Vergehens gegen die Einheit der Kirche, hingegen fehlt bei - Vorliegen der üblichen Voraussetzungen - die Erfüllung der subjektiven Tatseite und damit ein anzulastendes Verschulden, weswegen eine Strafbarkeit eben nicht gegeben gewesen wäre.

Post Moderne Welt

Könnte, wollte, hätte.
Katholischsein ist legitim, gerecht und erforderlich.
Was soll all´ dieses Geschwätz?

Bethlehem 2014

Der hochverehrte Weihbischof hat sich korrekt ausgedrückt: eine Exkommunikation, die noch gar nicht ausgesprochen wurde bzw. ein Tatbestand, der eine Exkommunikation latae sententiae hervorruft, der aber noch nicht gesetzt wurde, "könnte" nur eine ungültige Exkommunikation sein bzw. nach sich ziehen.

Josefa Menendez

"Könnte" nicht, es ist in der Tat UNGÜLTIG. Mons. Schneider, den ich schätze, sollte mutiger sein.

Post Moderne Welt

Nicht der Mut, die Demut regiert gegen diese Welt.

Post Moderne Welt

„Koche die Wahrheit in der Liebe, bis sie süß schmeckt“
Franz von Sales
Gefunden hier:
Über das Institut - Institut Christus König und …
Heilig sind die Priester, die in der Gemeinschaft bleiben.
Märtyrer sind die, die um des Glaubens willen, verfolgt werden.

Theresia Katharina

PL ist der FP der Bibel und kann gar nichts fordern, er ist kein gültiger Papst.

Josefa Menendez

Die FSSPX begeht KEIN Schisma! Für ein „vollkommenes Schisma“ müsste die klare Absicht bestehen, einen schismatischen Akt zu vollziehen und mit den neuen Bischöfen eine hierarchische Jurisdiktion zu errichten, die derjenigen der römisch-katholischen Kirche parallel ist. In diesem Fall handelt es sich jedoch um keines von beidem. Die FSSPX ist am Weinstock geblieben, die schismatische Novus Ordo-Rebe im Gegenteil dazu, NICHT.

Francesco 95

Die FSSPX erkennt die beiden Gegenpäpste/Usurpatoren (Franziskus/Leo) als rechtmässige Päpste an. Willkommen in der Sackgasse

ingrid kaletka

Alles was aus dem "Vatikan" kommt ist laut der EWIGEN KATHOLISCHEN HEILIGEN LEHRE UNGÜLTIG! Natürlich auch eine "Exkommunikation" der FSSPX! Die FSSPX SIND EINZIG DER LEHRE CHRISTI IN DEMUT UND LIEBE TREU!

Fern der Welt

Am Ende sind solche Gedanken bloß lustig.
Ernsthafte Katholiken reden nicht soviel.
Sie leben den Glauben.
Ernsthafte Priester taufen.
Ernsthafte Bischöfe weihen neue Priester.
Ernsthafte Katholiken segnen die Bischöfe.
Die fortsetzen, was war. Und gilt.
Und die weihen, neue Bischöfe.
Gemäß dem Wort Gottes, gemäß Petrus, dem Heiligen.
Dieses Wortes.
Dies ist das Volk Gottes:
Auf Sein Wort zu hören. Treu.
Das neuerdings längst Abgewägte recht alt zu gewichten.
Wir sind da.
Wir bleiben.
Wir sind das Volk Gottes aller Zeiten.

Francesco 95

Solche elitäre gnostische Gedanken "Wir sind die Kirche, nur wir können retten" hat auch Don Minutella und seine Anhänger, Pius-Sedis, Palmerianische Kirche und die schismatische-Bergoglianische Kirche seit 2013. Jeder hebt den Anspruch die wahre Kirche zu sein...

Franz Xaver

Sie ja auch 😉 🤭

Salzburger

@Francesco 95 Bitte verhunzen&verwässern Sie nicht auch wie dieser JesuitenPapst den BeGriff "Gnostisch".

studer

@Francesco 95 Vielleicht haben die einen oder anderen dieser von ihnen genannten Gruppen wie Don Minutella doch auch ein bisschen Recht.

Franz Xaver

Aber, studer, wo denken Sie hin, die Wahrheit hat nur Franzesco mit seinen 95 Thesen. 😉 🤭 🥴 🤫